Must-haves einer Software zur Serverüberwachung

Kurzmitteilung

Heutzutage geht es nicht mehr darum, gute Server zu haben, sondern diese Server richtig zu überwachen. Dabei ist es egal, ob es sich um eine kleine oder große Firma handelt, denn die Server überwachung ist einer der Schlüsselfaktoren zum Erfolg. Sobald die Server aufhören wie gewohnt gut zu laufen, merkt man, wie wichtig es ist, die Serverleistung nicht nur zu monitorisieren, sondern auch zu verbessern!

Welche „must haves“ benötigt man also, um die Server optimal zu überwachen?

CPU Auslastung – Egal ob es sich um eine eigene Hardware oder die des Hostings handelt, es ist wichtig, dass sie auf jeden Fall extrem effizient benutzt wird. Das CPU Monitoring ermöglicht es, bestimmte Schwellenwerte für das CPU zu setzen, so dass man informiert wird, sobald die Auslastung des CPUs einen kritischen Wert erreicht. So kann man vorhersehen, welche Schritte unternehmen werden müssen, um die hohen Leistungen zu erzielen, die man den Kunden bieten will. Es kann ja sein, dass man Hardware hinzufügen oder langwierige Prozesse neu einplanen muss. Es geht darum, vorher zu erkennen, dass es ein Problem geben könnte bevor es kritisch wird.

Arbeitsspeicher – Die Überwachung des Arbeitsspeichers macht es möglich, RAM-Grenzwerte so zu setzen, dass man eine Warnung bekommt, wenn das RAM der Maschine sich den kritischen Grenzwerten nähert. Das lässt sich sowohl bei Windows als auch Linux machen, mit dem Unterschied, dass man bei Linux auswählen kann, ob man entweder einen Buffer und ein Cache benutzt oder nicht. Falls der Arbeitsspeicher zu schnell verbraucht wird, muss man rechtzeitig reagieren, um zu vermeiden, dass der Computer komplett zusammenbricht oder nicht genug Arbeitsspeicher hat.

Festplatte – Bei der Festplattenüberwachung können bestimmte Schwellenwerte eingesetzt werden, so dass vorher gewarnt wird, bevor die Auslastung der Festplatte ein kritisches Niveau erreicht. Die Auslastung der Festplatte des Servers ist eine wichtige Ressource, die man immer überwachen muss. Falls die verfügbare Speicherkapazität in den Servern unter einem bestimmten Wert fällt, muss man sich mit Fehlern, Datenverlust und Downtime auseinandersetzen. Wenn man hingegen Netzwerk monitoring betreibt, kann man gut erkennen, wann die Server gefährdet sind und die notwendigen Schritte einleiten.

Bandbreite – Dank dem Überwachen der Bandbreite kann man das Netzwerk gut kontrollieren und Grenzwerte setzen, damit Warnungen geschickt werden, wenn die unten angeführten Werte überschritten werden:

  • Input traffic speed (B/sec)
  • output traffic speed (B/sec)
  • Anzahl der Sent error packets
  • Received error packets
  • Anzahl der Sent dropped packets
  • Received dropped packets

Hier ist es sinnvoll, die Leistung der Netzwerke zu messen und sicherzustellen, dass man keine weitere Verlangsamung und Verschlechterung der Leistung aufgrund von Engpässen erleidet. Auch hier gilt die Regel: Jetzt überwachen, die Leistung kontrollieren und proaktiv tätig werden, dann werden alle glücklich sein.

Festplatte – Die Überwachung der Festplatte macht es möglich, Schreib- und Lesezugriffe zu kontrollieren und so Warnungen zu erhalten, wenn bestimmte Werte überschritten werden:

  • Lesezugriff/Sek – die Anzahl der Lesezugriffe auf der Festplatte
  • Schreibzugriff/Sek – die Anzahl der Schreibzugriffe auf der Festplatte
  • Länge der Warteschlange – die Anzahl der Zugriffe, die zum jeweiligen Zeitpunkt nicht durchgeführt wurden
  • Zeit – Prozentsatz der vergangenen Zeit, in der die Festplatte damit beschäftigt war, andere Schreib- und Lesezugriffe auszuführen

Beim server monitoring geht es vor allem darum, die Leistung des Netzwerkes zu überwachen. Die 5 grundsätzlichen Aspekte sind die „must haves“ des Server Monitoring. Zusätzlich zu diesen nimmt man natürlich auch die unten aufgelisteten Überwachungstools in Anspruch.

  • Prozess Monitoring
  • Windows Service Monitoring
  • System Events Monitoring
  • SNMP Monitoring
  • Ping Monitoring
  • HTTP und HTTPS Monitoring

Dies ist ein Gast-Beitrag von Eva Gundermann. Vielen Dank für den Beitrag!